ÜBERSETZUNGSBÜRO
ALBANISCH - DEUTSCH

Irene Boldt-Bregu (Diplom-Übersetzerin)


ÜBER UNS

Wir sind ein zweiköpfiges Team, bestehend aus einer staatlich geprüften und allgemein beeidigten Übersetzerin und Dolmetscherin für Albanisch mit Deutsch als Muttersprache und einem staatlich geprüften und allgemein beeidigten Übersetzer für Albanisch mit Albanisch als Muttersprache. Dies gewährleistet unsere Sprachkompetenz in beiden Sprachen.

Als Übersetzer/Dolmetscher einer sogenannten "Orchideensprache" ist es kaum möglich, sich auf einen Fachbereich zu spezialisieren. Dies umso mehr, da es kaum Fachwörterbücher gibt und man sich diesbezüglich in mühevoller Kleinarbeit über Sekundärliteratur selbst das erforderliche Fachvokabular aneignen muß. Angesichts dieser Schwierigkeiten ist wiederum die Zusammenarbeit komplementärer Muttersprachler von Vorteil. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in den folgenden Bereichen:

  • Recht
  • Urkunden
  • Medizin
  • Literatur

Dies bedeutet jedoch nicht, daß wir ausschließlich Aufträge aus diesen Bereichen bearbeiten.

Unsere Aufträge bearbeiten wir alle selbst, so daß wir die Kontrolle über die Qualität der von uns gelieferten Übersetzungen haben. Subaufträge vergeben wir nicht; in den Fällen, da wir nicht in der Lage sind, einen Auftrag anzunehmen, bemühen wir uns gegebenenfalls, den Kunden an einen gleichermaßen qualifizierten Kollegen zu verweisen.

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WARUM QUALIFIZIERTE ÜBERSETZER/DOLMETSCHER?

Leider sind die Berufsbezeichnungen "Übersetzer" (der Texte schriftlich aus einer Sprache in eine andere überträgt), bzw. "Dolmetscher" (der Gesprochenes mündlich von einer Sprache in die andere überträgt) nicht geschützt. Dies bedeutet, daß jeder, der glaubt, eine Fremdsprache in dem Maße zu beherrschen, daß er dolmetschen bzw. übersetzen kann, dies auch als seinen Beruf angeben kann. Ausgenommen davon sind lediglich die Bezeichnungen "Diplomübersetzer/-dolmetscher" (was das Absolvieren eines Hochschulstudiums als Übersetzer/Dolmetscher voraussetzt) oder "Staatlich geprüfter Übersetzer/Dolmetscher", wobei in diesem Fall die Bezeichnung durch das Ablegen der Staatlichen Übersetzer- bzw. Dolmetscherprüfung bei den Kultusministerien der Länder erworben wird.

Gerade bei seltenen Sprachen ist die Tendenz leider dahingehend, daß jeder, der die Sprache leidlich beherrscht, damit auch gleich als geeigneter Übersetzer/Dolmetscher angesehen wird. Dazu nur soviel: Übersetzen/Dolmetschen ist mehr, als nur das Beherrschen zweier Sprachen. Im wesentlichen besteht die Leistung des Übersetzers/Dolmetschers darin, einen Ausgangstext zu erfassen, ihn in seine Bedeutungselemente zu zergliedern und in der Zielsprache grammatikalisch korrekt und verständlich wieder aufzubauen. Gerade letzteres ist etwas, woran es vielen nicht qualifizierten Übersetzern/Dolmetschern mangelt. Ein weiterer Irrtum besteht darin, Muttersprachlern automatisch sprachliche Kompetenz zuzusprechen. Jemand, der seine Muttersprache in der "Diaspora" erlernt hat, seine schulische Ausbildung in einer anderen Sprache absolviert hat und eventuell im wesentlichen nur innerhalb seiner Familie und seines Freundeskreises in dieser Sprache kommuniziert, kann jedoch dabei erhebliche sprachliche Mängel aufweisen. Oft wird nur der lokale Dialekt des Heimatortes beherrscht, die sprachliche Gewandtheit im Umgang mit anderen Dialekten fehlt, der Wortschatz ist auf die innerhalb der Familie gängigen Themenkreise reduziert.

Es soll damit übrigens nicht unterstellt werden, daß nur ein qualifizierter Übersetzer auch ein guter Übersetzer ist; es gibt sicherlich Fälle, in denen jemand - aus welchen Gründen auch immer - trotz Eignung niemals eine entsprechende Prüfung abgelegt hat; umgekehrt läßt sich jedoch sagen, daß ein qualifizierter Übersetzer einen unanfechtbaren Nachweis seiner Eignung erbracht hat und der Auftraggeber somit nicht die sprichwörtliche Katze im Sack kauft.

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